Anschaffung / Kauf: Vor dem Kauf

Wer sich dazu entscheidet, Meerschweinchen zu kaufen, übernimmt eine große Verantwortung. Und man kann nicht sagen: kleines Tier = kleine Arbeit. Bitte lest Euch folgende Aussagen durch und überlegt gut, ob Ihr die Verantwortung tragen wollt, bevor Ihr Euch Meerschweinchen anschafft.


 

  • Meerschweinchen werden alt

    Im Schnitt werden Meerschweinchen sechs bis acht Jahre alt, manche Meerschweinchen sogar über 10 Jahre. Bin ich bereit, so lange die Verantwortung zu übernehmen?
     
  • Meerschweinchen kosten Geld

    Die Erstausstattung (Käfig, Haus, Fressnapf) usw.) für Meerschweinchen kosten eine Menge Geld. Futter-, Heu- und Einstreukosten fallen laufend an und Tierarztrechnungen können den Kaufpreis der Meerschweinchen um ein Vielfaches übersteigen.
    Bin ich bereit, soviel Geld auszugeben?
     
  • Meerschweinchen brauchen Platz

    Für zwei Meerschweinchen darf ein Käfig die Größe von 1,20 m x 0,60 m nicht unterschreiten. Am besten baut man dazu noch eine Etage ein. Mehr Meerschweinchen brauchen noch mehr Platz.
    Habe ich den Platz für so einen artgerechten Meerschweinchen Käfig?
     
  • Meerschweinchen brauchen Zeit

    Füttern, Käfig reinigen, Beobachtung der Meerschweinchen braucht Zeit. Und das täglich! Habe ich auch nach zwei Jahren noch Lust, das zu leisten?
     
  • Meerschweinchen machen Arbeit und Dreck

    Das Ausmisten des Käfigs muss oft und gründlich gemacht werden. Wenn die Meerschweinchen im Käfig laufen, fliegt Einstreu aus dem Käfig. Trotzdem dürfen Meerschweinchen nicht nach ein paar Wochen im Keller oder einer dunklen Ecke verschwinden.
    Zudem muss jedes Meerschweinchen einmal wöchentlich auf Verletzungen, Krankheiten usw. untersucht werden.
     
  • Meerschweinchen brauchen Zuwendung und Beschäftigung

    Vor allem in Paarhaltung haben Meerschweinchen nicht so viel Abwechslung wie in einer größeren Meerschweinchen Gruppe. Damit ihnen nicht langweilig wird, muss man sich immer wieder etwas neues einfallen lassen, um ihnen Abwechslung bieten zu können (Labyrinth aus Brettern, Weidenbrücken, Kuschelhöhlen...)
     
  • Meerschweinchen brauchen Artgenossen

    Meerschweinchen alleine zu halten ist Tierquälerei. Bin ich bereit, mindestens zwei Meerschweinchen anzuschaffen und für sie zu sorgen?
     
  • Meerschweinchen brauchen Auslauf

    Um den Meerschweinchen genügend Bewegung bieten zu können, brauchen sie minimal zwei Stunden am Tag Auslauf. Und zwar "meerschweinchensicher", das heißt, keine Pflanzen, keine Kabel, keine Gefahr des Einquetschens zwischen Möbeln etc.. Habe ich die Möglichkeit dazu und bin ich bereit, mindestens zwei Stunden bei den Meerschweinchen zu bleiben, während sie laufen?
     

 
 

Weitere Fragen, die vor dem Meerschweinchen Kauf geklärt werden müssen:

  • Ist jemand in der Familie gegen Tierhaare, Staub, Heu usw. allergisch?
  • Wer versorgt die Tiere während des Urlaubs?
  • Sind alle Familienmitglieder mit der Anschaffung einverstanden?
  • Gibt es schon Tiere in der Familie, die sich mit den Meerschweinchen vertragen (müssen)?

 

Haltungsbedingungen für Meerschweinchen: Meerschweinchen in Innenhaltung / Käfighaltung

In Zoohandlungen wird eine Vielzahl von Meerschweinchen Käfigen für die "korrekte" Haltung angeboten. Leider sind diese oft viel zu klein für zwei Meerschweinchen. Platzmangel bedeutet Stress für Meerschweinchen und Stress ist ungesund. Er macht krank und führt zu Aggressionen.


 

 

Eine Faustregel für die Größe des Käfigs oder Eigenbaus ist: pro Meerschweinchen mindestens 0,5 m² Platz, besser 1 m². Böcke brauchen meist immer 1 m² Platz pro Bock, um sich zu vertragen.
Diesen Platz benötigen die Meerschweinchen um annähernd artgerecht zu leben. Mehr ist natürlich immer gut. Will man den Meerschweinchen richtig viel Platz bieten, sollte pro Meerschweinchen eine Größe von 1,5 m² zur Verfügung stehen.
 
In den Zoohandlungen werden die angebotenen kleinen Käfige oft mit "Die sind nur für ein Meerschweinchen gedacht" kommentiert. Da Meerschweinchen aber so und so nicht alleine leben dürfen, braucht man einen solchen Käfig gar nicht erst zu kaufen. Investiert lieber mehr Geld und kauft einen großen Käfig, Eure Meerschweinchen werden es Euch danken. Oft wird als das Mindestmaß eines Käfigs für zwei Meerschweinchen ist 1,20 m x 0,60 m angegeben. Sieht man sich hierbei den Platz an (0,72 m² bietet dieser Käfig), wird schnell klar, dass er für zwei Meerschweinchen deutlich zu klein ist. Eine Etage kann hier Abhilfe schaffen, ist jedoch keinesfalls ideal.
Ich rate daher zu einem Käfig mit den Maßen 1,40 m x 0,70 m (Platz hier 0,98 m²). Um den Platz noch zu erweitern kann man hier ebenfalls eine Etage einbauen. Bei mehr als zwei Meerschweinchen rate ich zu einem Eigenbau oder einem Käfig mit Dauerauslauf, um den Platzbedürfnissen gerecht zu werden.
Zur Auswahl stehen Käfige mit Plastikoberteilen sowie mit Gitteroberteilen. Käfige mit Plastikoberteilen sind nicht geeignet, da die Luft dort nicht zirkulieren kann. Das Ammoniak das durch den Urin entsteht kann nicht abziehen und staut sich unter den Plastikoberteilen. Ammoniak ist ein gefährliches Gas, das die Lunge schädigt. Außerdem staut sich in einem solchen Meerschweinchen Käfig die Hitze im Sommer, so dass die Gefahr eines Hitzschlages bei Euren Meerschweinchen steigt.

Ich würde also immer auf Meerschweinchen Käfige mit Gitteroberteilen zurückgreifen. Das Gitter sollte nicht beschichtet sein, da manche Meerschweinchen diese Schicht gerne abknabbern und das nicht gut für den Magen-Darm-Trakt ist.
Um noch mehr Platz für die Meerschweinchen zu schaffen kann man auch gut noch eine Etage einbauen. Dafür einfach ein Brett zurechtsägen und mit Haken an den Gittern fest machen.
Außerdem müssen in einem Meerschweinchen Käfig genug Häuschen und Unterschlüpfe vorhanden sein (für jedes Meerschweinchen eins), damit kein Streit entsteht.

 
Die größten zur Zeit im Handel erhältlichen Gitterkäfige sind 1,4 m lang bzw. 1,5 m lang. Zu kaufen gibt es sie bei Zooplus

Eine weitere Möglichkeit, um den Meerschweinchen ein gemütliches zu Hause zu bieten, ist ein Eigenbau. Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt und man kann alles so einrichten, wie mal gerne möchte.
Hier seht ihr unseren Eigenbau. Er ist aus Leimholz gebaut. Der Boden ist mit VA-Wannen ausgelegt. Diese lassen sich sehr gut sauber machen. Direkt daran angeschlossen ist der Auslauf, den die Meerschweinchen immer zur Verfügung haben. So können sie dann rennen und springen wann sie es wollen und nicht wann ich Zeit habe, ihnen Auslauf zu geben.

 

Standort des Meerschweinchenkäfigs:


Den Käfig der Meerschweinchen kann man entweder auf den Boden oder etwas erhöht stellen. Beides hat seine Vorteile und Nachteile.
Wenn der Käfig erhöht auf einem Schrank o.ä. steht, wirkt der Mensch für die Meerschweinchen nicht mehr so groß und erschreckend. Viele sagen, dass die Schweinchen dann schneller zahm werden. Steht der Käfig oben können die Meerschweinchen aber nicht selber hinaus und müssen zum Auslauf immer heraus gehoben werden. Sie können also nicht selber entscheiden, wann sie raus und rein möchten.

Steht der Käfig auf dem Boden ist man als Mensch natürlich viel größer. Ich bin anfangs jedoch immer und auch gehe auch heute noch häufig in der Hocke zum Käfig hin. Doch selbst wenn ich normal gehend zu meinen Schweinis komme, laufen sie nicht alle in Panik davon. Ich denke, dass das Gewöhnung ist. Mittlerweile kann ich sogar zwischen ihnen hergehen, wenn sie im Auslauf sind.Der Vorteil eines Käfigs, der auf dem Boden steht ist, dass die Meerschweinchen, wenn sie Auslauf bekommen alleine entscheiden können, wann sie raus gehen und wann sie wieder in den Käfig wollen. Was nun besser oder schlechter ist, darüber hat denke ich jeder seine eigene Meinung.

Meerschweinchen Ernährung: Heu Heu Heu!

Das wichtigste Futter für Meerschweinchen ist Heu. Heu muss ganztägig in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Die erste Mahlzeit des Tages sollte für ein Meerschweinchen nur aus Heu bestehen. Heu hat einen hohen Rohfaseranteil.


Durch die enorme Menge an Heu, die über den Tag verteilt aufgenommen wird, muss der Darm viel verarbeiten und ausscheiden, so dass die Verdauung in Gang bleibt. Das ist wichtig, da der Darm von Meerschweinchen sehr dünnwandig ist und keine Muskeln besitzt. Deshalb wird die Nahrung nicht selbstständig weitertransportiert, sondern muss durch ständiges Fressen "nachgestopft" werden (Stopfmagen).

Der weitere Grund für die Fütterung von Heu auf Grund des hohen Rohfaser- und Kieselsäureanteils ist der Zahnabrieb. Meerschweinchenzähne haben offene Wurzeln. Dadurch wachsen sie das ganze Meerschweinchenleben. Um die Zähne abzuschleifen, müssen Meerschweinchen viel Heu fressen. Dieses wird durch eine Vorwärts-Rückwärts-Bewegung zerrieben. Dabei schleifen sich auch die Zähne ab. Der Zahnabrieb in einer Woche beträgt ca. 2mm. Die Backenzähne werden ausschließlich durch Heu abgerieben. Weder Knabberstangen noch Trockenfutter tragen zum Abrieb der Backenzähne bei!



Wichtig:
Bitte verfüttert nur hochwertiges Heu. Es sollte grünlich, trocken und frisch duftend sein. Muffeliges, gelbes Heu mögen Meerschweinchen nicht. Feuchtes und schimmeliges Heu macht krank. Gut und günstig ist Heu oft bei Bauern oder Pferdehöfen zu bekommen.

 

  • Aubergine
    nur die ganz reife Frucht ohne Grün verfüttern, unreife Früchte und Grün enthalten Solanin
  • Blattspinat
    wegen des hohen Anteils an Oxalsäure nur selten verfüttern
  • Brokkoli
    hoher Vitamin C Gehalt, enthält Oxalsäure, langsam anfüttern
  • Chicoree
    äußere Blätter entfernen (enthalten Oxalsäure), nur wenig füttern, kann zu Durchfall führen
  • Chinakohl
  • Eichblattsalat
  • Eisbergsalat
    Salate nur wenig verfüttern, enthalten viel Nitrat, dieses kann zu Durchfall und Blähungen führen
  • Endiviensalat
    vitamin- und mineralstoffreich, appetitanregend
  • Feldsalat
    Salate nur wenig verfüttern, enthalten viel Nitrat, dieses kann zu Durchfall und Blähungen führen
  • Fenchel
    Hoher Vitamin- und Mineralgehalt, kann den Urin verfärben, bei Verdauungsbeschwerden gut verträglich
  • Friseesalat
  • Grüner Hafer
  • Gurke
    Sehr beliebtes Futter, auf Grund ihres hohen Wassergehaltes nicht zu viel füttern
  • Kohlrabi
    Blätter dürfen mit verfüttert werden, langsam anfüttern, nur wenig geben
  • Kohlrübe
  • Kürbis
    Blätter können mit verfüttert werden, keine Zierkürbisse
  • Kopfsalat
    Salate nur wenig verfüttern, enthalten viel Nitrat, dieses kann zu Durchfall und Blähungen führen
  • Lollo Bianco, Lollo Bionda, Lollo Rosso
  • Mairübe
  • Mais
    Maisblättern und -stengel können verfüttert werden, die Kolben machen dick
  • Mangold
    wegen des hohen Anteils an Oxalsäure nur selten verfüttern
  • Möhren
    Relativ kalorienreich, nicht jeden Tag füttern, Grün kann mit verfüttert werden (aber nur wenig, da reich an Kalzium), kann den Urin färben
  • Pastinaken
  • Paprika
    Strunk und unreife Stellen entfernen (enthalten Solanin), hoher Vitamin C Gehalt
  • Petersilienwurzel
  • Radiccio
  • Radieschenblätter
    Radieschen selber bitte nicht verfüttern, sie sind zu scharf und reizen die Atemwege
  • Rote Beete
    Wegen des hohen Anteils an Oxalsäure nur in geringen Mengen verfüttern, kann den Urin und Kot verfärben, Blätter dürfen mit verfüttert werden.
  • Ruccola
    auf Grund des ätherischen Senföls nur selten verfüttern
  • Rübstiel
    hoher Vitamin C Gehalt
  • Sellerie
    Es dürfen Knollen- und Stangensellerie komplett mit Grün verfüttert werden, Knollensellerie bitte schälen
  • Spargel
    stark harntreibend, nur selten verfüttern
  • Steckrübe
    vor allem als vitaminreiches Winterfutter geeignet
  • Süßkartoffel
    recht zucker- und stärkehaltig, nur selten verfüttern, kann mit Schale verfüttert werden
  • Tomate
    auf Grund der Säure nur wenig verfüttern
  • Topinambur
    die komplette Pflanze kann verfüttert werden
  • Zucchini
    wird nicht von allen Meerschweinchen gefressen

     

 

 

Unverträgliches / giftiges Gemüse für das Meerschweinchen:

  • Zwiebelgewächse

    Führen zu Blähungen, dazu gehören auch Porree und Schnittlauch
  • Kohlarten in zu hohen Mengen

    Folgen sind Durchfall und Blähungen
  • Hülsenfrüchte

  • Kartoffeln

    Die Stärke ist schwer verdaulich
  • Avocado


 


Obst für das Meerschweinchen

Grundsätzlich sollte Obst nur eine Leckerei sein und einmal die Woche verfüttert werden.

 

  • Apfel
    nicht bei Lippengrind verfüttern, die Säure reizt die verletzte Haut zussätzlich
  • Apfelsinen
    Fruchtsäuren säuern den Urin an und reizen die Haut, nur selten verfüttern
  • Bananen
    Hoher Zuckeranteil, wirkt stopfend, sehr selten und nur eine kleine Scheibe für jedes Meerschweinchen verfüttern
  • Birnen
    Hoher Zuckeranteil, nur sehr selten verfüttern, kann zu Durchfall führen
  • Erdbeeren
    Grün kann mit verfüttert werden
  • Hagebutten
    können frisch und getrocknet verfüttert werden, sehr hoher Vitamin C Gehalt
  • Kiwi
    Fruchtsäuren säuern den Urin an und reizen die Haut, nur selten verfüttern
  • Madarinen
    Fruchtsäuren säuern den Urin an und reizen die Haut, nur selten verfüttern
  • Melone
    Hoher Zuckeranteil, nur selten verfüttern
  • Orangen
    Fruchtsäuren säuern den Urin an und reizen die Haut, nur selten verfüttern
  • Weintrauben
    selten und ohne Kerne verfüttern

 

 

Unverträgliches / giftiges Obst für das Meerschweinchen:

  • Alle Steinobstsorten

    Enthalten Blausäure (Schale) und viel Zucker, sie führen zusammen mit Wasser zu Durchfall
  • Exotische Früchte wie Mango, Papaya, Granatapfel

    Führen zu schweren Verdauungsstörungen
  • Rhabarber

    enthält zu viel Oxalsäure

 



 


Kräuter für das Meerschweinchen

 

Frische Kräuter könnten unbegrenzt verfüttert werden. Nach neuen Studien fördern sie keinen Calsciumoxalatsteine. Getrocknete Kräuter sollten pro Tier und Woche maximal eine Handvoll verfüttert werden, da die Meerschweinchen nicht genügend trinken können, um den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen.
Alle Kräuter können frisch und getrocknet verfüttert werden.

 

  • Ackerfuchsschwanz
  • Alfalfa (nur frisch)
  • Arnika
  • Baldrianwurzel
  • Basilikum
  • Beifuß
  • Breitwegerich
  • Brennessel
    nur getrocknet verfüttern, sehr hoher Vitamin C Gehalt, wirkt harntreibend
  • Brombeerstrauch
  • Currykraut (in geringen Mengen)
  • Dill
    wirkt appetitanregend und verdauungsfördernd, regt Milchbildung an, lindert Blähungen
  • Echinacea
    stärkt die Abwehrkräfte, nur gesunden Tieren verfüttern
  • Estragon
    appetitanregeng, entblähend
  • Gänseblümchen
  • Gänsefüß
  • Giersch
  • Gras
    kann nach anfüttern in sehr großen Mengen verfüttert werden
  • Golliwoog
    eine Topfpflanze, die verfüttert werden kann
  • Getreidehalme
    ohne Körner verfüttern
  • Gurkenkraut
  • Himbeerstrauch
  • Hirtentätschelkraut
  • Huflattich
  • Johannisbeerstrauch
  • Johanniskraut
    gegen Appetitlosikgeit, hilft bei Wundheilung
  • Kamille
    gut bei Verdauungsbeschwerden, entzündungshemmend
  • Knopfkraut
  • Koriander
    entblähend, appetitanregend, entkrampfend
  • Kümmel
  • Lavendel
  • Liebstöckel
    harntreibend und entkrampfend
  • Löwenzahn
    harntreibend und appetitanregend
  • Majoran
  • Mariendistel
  • Melisse
    gut bei Verdauungsbeschwerden
  • Minze
    nicht an säugende Muttertiere verfüttern, kann die Milchbildung verringern
  • Oregano
  • Petersilie
    an schwangere Meerschweinchen verfüttern nur in kleinen Mengen verfüttern, wirkt wehentreibend
  • Pfefferminze
    wirkt entkrampfend, nicht an säugende Muttertiere verfüttern, kann die Milchbildung verringern
  • Ringelblumenblüten
  • Rosmarin
  • Salbei
    auf Grund des hohen Thujongehaltes nur in kleinen Mengen verfüttern
  • Sauerampfer
  • Schafgarbe
    appetitanregend, gut bei Blasen- und Nierenerkrankungen
  • Sonnenblumen
    nur die Pflanze und Blütenblätter ohne Kerne verfüttern
  • Spitzwegerich
    kann unterstützung bei Erkältungen gegeben werden
  • Taubnessel
  • Thymian
    unterstützt bei Erkrankungen der Atemwege
  • Vogelmiere
  • Zitronenmelisse
    gut bei Verdauungsbeschwerden
  • Zitronenminze
     
!!! Giftige Pflanzen für Meerschweinchen !!!
  • Agave
  • Alpenveilchen
  • Aronstab
  • Bärenklau
  • Buchsbaum
  • Buschwindröschen
  • Christrose
  • Efeu
  • Eibengewächse
  • Eisenhut
  • Farne
  • Fingerhut
  • Geranien
  • Ginster
  • Goldregen
  • Hahnenfuß
  • Heckenkirsche
  • Herbstzeitlose
  • Holunder
  • Ilex
  • Lebensbaum
  • Lilien
  • Lupine
  • Maiglöckchen
  • Narzissen
  • Oleander
  • Osterglocken
  • Primel
  • Schneeglöckchen
  • Sommerflieder
  • Stechapfel
  • Tollkirsche
  • Wacholder


 


Zweige / Blätter für das Meerschweinchen

 

  • Ahorn
    ohne Blüten und Knospen, nur wenig verfüttern
  • Apfelbaum
    kann in großen Mengen verfüttert werden
  • Birke
    enthalten viel Gerbsäure, nur wenig verfüttern
  • Birne
    kann in großen Mengen verfüttert werden
  • Buche, Rotbuche
    stark oxalhaltig, nur wenig verfüttern
  • Erle
    nur geringe Mengen verfüttern
  • Fichte
    Nadelbäume sind schwer verdaulich und werden nicht von allen Meerschweinchen vertragen
  • Haselnuss
    kann in großen Mengen verfüttern werden
  • Johannisbeer
    kann in großen Mengen verfüttert werden
  • Kiefer
    Nadelbäume sind schwer verdaulich und werden nicht von allen Meerschweinchen vertragen
  • Linde
  • Tanne
    Nadelbäume sind schwer verdaulich und werden nicht von allen Meerschweinchen vertragen
  • Weide, Korkenzieherweide

 

 

 

Unverträgliche / giftige Zweige / Blätter für das Meerschweinchen:

  • Eibe und Thuja

    Sind beide giftig
  • Eiche
    ist problematisch, sie kann zu Vergiftungserscheinungen (Durchfall, Koliken, Appetitlosigkeit) führen, wenn nur sehr wenig verfüttern
  • Steinobstbäume

    Die Zweige dieser Bäume enthalten viel Blausäure und sollten daher nicht verfüttert werden


 


Fütterungsplan für Meerschweinchen:

Morgens reichliche Heugabe, erste Frischfütterung
Mittags zweite Frischfütterung
Nachmittags dritte Frischfütterung
Abends vierte Frischfütterung
 

Über den Tag verteilt immer wieder frisches Heu anbieten, Wasser bei Bedarf auffüllen oder erneuern. 
Das Frischfutter sollte vornehmlich aus Grünfutter wie Gras, Wildkräuter etc. bestehen. Ist kein Gras zu bekommen, sollte Gemüse den Hauptanteil ausmachen. Obst maximal einmal in der Woche auf Grund des hohen Zuckeranteils geben.
Pro Tag sollten mindestens 10 % des Körpergewichts an Frischfutter verfüttert werden, gerne auch mehr.

 

 

 


 

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